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Veri „UniVerität“

Kabarettistische Bildungsdefensive von und mit Thomas Lötscher

KURZ GESAGT

Veri’s kabarettistische Antwort auf Fachkräftemangel und Pisastudien. Veri lebt in der jobmässigen Gefahrenzone: Mann, Ü50 und Englisch nur vom Hörensagen. Also entweder resignieren, in die Politik wechseln oder weiterbilden. Für die Jungen heute gibt es den Lehrplan 21. Und Streit. Ob im Rechnen Vreneli nun mit Hansli von A nach B oder mit Mustafa von Libyen nach Lampedusa fahren soll. Als etwas linkischer aber liebenswerter Veri kommentiert der Innerschweizer Kabarettist Thomas Lötscher nicht immer politisch korrekt. Aber witzig und träf. Oder wie es die Obwaldner Zeitung schrieb: «Authentisch, frech und schlagfertig».

DAS PROGRAMM

Mann, Ü50 und Englisch nur vom Hörensagen: Veri lebt in der jobmässigen Gefahrenzone. Er muss aufs Amt, zur Ermittlung der Arbeitsmarktfähigkeit (EAF). Also abklären, ob er schon zum alten Eisen gehört oder den Sprung von Wählscheibe und Telefonkabine zu Industrie 4.0 und Virtual Reality noch schafft. Für die Jungen heute gibt es den Lehrplan 21. Und Streit. Ob im Rechnen Vreneli nun mit Hansli von A nach B oder mit Mustafa von Libyen nach Lampedusa fahren soll. Veri kommentiert. Nicht immer politisch korrekt. Aber witzig und träf.

Apropos Lehrplan und Dreisatz: Ein Politiker will Skifahren als Schulfach obligatorisch machen, ein anderer Jassen, ein dritter Nationalhymne singen. Wie viele Politiker braucht es, bis die Bildung wieder auf Steinzeitniveau ist? Rechne! Veri hat die Lösung. Und erklärt es gerne.

Veri fragt sich, wozu wir all diese Masters, Tschiefs und Enschinirs überhaupt brauchen? Jetzt wo es selbstfahrende Autos, Korrekturprogramme zum Schreiben und Navigationsgeräte für Rollatoren gibt. Also alles „easy peasy“. Und ein ungehobelter Laferi der nur plagiert und lügt wird mit den richtigen Freunden auch Milliardär. Oder Präsident in Amerika.

DIE MEINUNGEN

Romano Cuonz in der Obwaldner Zeitung: „Dass ein Kabarettist im Stande ist, ab Montag nach dem Urnengang … eine brandaktuelle Pointe nach der anderen aufzutischen, authentisch, frech und schlagfertig über Politiker und Politik zu lästern, ist ein Phänomen.“ Beim Gewinn des Reinheimer Satirelöwe nannte ihn die Jury den „Meister der leisen Pointe“. Und weil er „aktuell, intelligent und hintergründig“ sei wurde ihm auch die Silberne Tuttlinger Krähe verliehen. 

DER KÜNSTLER

Thomas Lötscher aus Malters LU wird 1960 im Entlebuch geboren. Trotz Trauma aus dem Blockflötenunterricht erlangt er später einige Diplome: Handwerk, Handel, Wirtschaftsinformatik, Organisation und Kulturmanagement. Als zuletzt selbständiger Unternehmensberater kommt er zur Einsicht, dass der Übergang von einer bankinternen Projektsitzung zum Kabarett fliessend ist.

2004 tritt er mit der Figur „Veri“ zum ersten Mal auf. Ab 2007 spielt er jährlich den kabarettistischen „Rück-Blick“, von 2008 bis 2013 sein Bühnenprogramm „Ab- und Zufälle“. Seit November 2013 und noch bis Mai 2017 tourt er mit „Typisch Verien!“. Und viermal jährlich spielt er in der Woche nach Abstimmungen “Stammtischsolo – Kabarettistischer Rück-Blick auf Volksentscheide und andere Miseren“.

Seit 2009 spielt Thomas Lötscher auch im deutschsprachigen Ausland, vornehmlich in Deutschland. Aktuell ist er dort mit einer adaptierten Version von „Typisch Verien!“ unterwegs, ab Herbst 2018 mit einem neuen Programm.

DIE AUSZEICHNUNGEN

2014 Jurypreis beim Reinheimer Satirelöwe der Stadt Reinheim (Reinheim D)

2013 Silberne Krähe beim Kleinkunstpreis der Stadt Tuttlingen (Tuttlingen D)

2012 Jury-/Publikumspreis beim Niederbayerischen Kabarettpreis (Altdorf D)

2011 3. Rang beim Kabarettpreis Krefelder Krähe (Krefeld D)

2011 Publikumspreis beim Wettbewerb Die Krönung (Burgdorf CH)

2010 Jury-/Publikumspreis beim Kabarettpreis Paulaner Solo (Fürstenfeldbruck D)

2010 Jury-/Publikumspreis beim Kabarettfestival Freistädter Frischling (Freistadt A)

2009 Publikumspreis beim Internationalen Kleinkunstpreis Herkules (Klagenfurt A)

 

 

 

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